PRAXIS FÜR KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Matthias Lissner, Heilpraktiker

 
Matthias Lissner

 


Homöopathie

  1. Was ist Homöopathie?
  2. Wie sind homöopathische Arzneien beschaffen?
  3. Welche Krankheiten werden behandelt?
  4. Wie verläuft die Therapie?
  5. Behandlungskosten

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine arzneiliche Heilkunde, die von dem deutschen Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet wurde. Der Name Homöopathie ist aus den griechischen Wortstämmen homoios und pathos zusammengesetzt und bedeutet so viel wie „ähnliches Leiden“. Nach dem Gesetz der Ähnlichkeit wählen Homöopathen in jedem Krankheitsfalle eine Arznei aus, die zu der zu heilenden Krankheit eine Ähnlichkeitsbeziehung hat.

Wie sind homöopathische Arzneien beschaffen?

Homöopathische Arzneien sind in der Regel keine rohen Substanzen, sondern potenzierte Arzneien, die als Zuckerkügelchen oder Lösung eingenommen werden. Die Potenzierung ist ein Verfahren, bei dem die Arzneisubstanz schrittweise verrieben bzw. verschüttelt und verdünnt wird. Durch diesen Vorgang wird die Arznei einerseits von ihren toxischen Eigenschaften befreit, aber andererseits in ihrer Fähigkeit erhöht, verändernd auf unseren Organismus einzuwirken. Als Ausgangssubstanzen werden in der homöopathischen Arzneimittelherstellung Mineralien, Metalle, Pflanzen, Tierprodukte u.a. verwendet. Die klassische Homöopathie verwendet nur Einzelmittel, die jeweils nur eine Arzneisubstanz enthalten und kein Gemisch von Arzneisubstanzen (Komplexmittel).

Welche Krankheiten werden behandelt?

Die Homöopathie ist eine Therapieform, die den Menschen als Einheit von Körper, Gemüt, Geist und Seele sieht. Krankheit sehen Homöopathen als eine Verstimmung der Lebenskraft des Menschen, die sich auf den Ebenen Körper, Gemüt und Geist durch krankhafte Zeichen und Symptome äußert. Wird durch das richtig gewählte homöopathische Mittel die Verstimmung der Lebenskraft aufgehoben, normalisieren sich auch die krankhaften Äußerungen der Lebenskraft auf den genannten Ebenen.

Der konventionelle Krankheitsname ist für den Behandlungserfolg weniger von Bedeutung. Entscheidend ist, dass der Organismus des Patienten noch in der Lage ist, auf die Reize homöopathischer Arzneien heilsam zu reagieren.

Die klassische Homöopathie vermag in den meisten Krankheitssituationen Positives zu leisten. Ausnahmen bilden natürlich Zustände, in denen z.B. ein chirurgischer Eingriff notwendig ist (z.B. nach Unfällen), aber auch bestimmte Infektionskrankheiten, für die es insbesondere für den Heilpraktiker gesetzliche Grenzen gibt.

Wie verläuft die Therapie?

Die verabreichten Arzneien werden individuell für den Patienten ausgewählt. Um diese Auswahl zu treffen, ist eine genaue Fallaufnahme und Fallanalyse notwendig. Das dazu notwendige Patientengespräch und die Untersuchung dauern in chronischen Krankheitsfällen bei der ersten Konsultation etwa zwei Stunden.

Bei der Erstkonsultation untersuche und erfrage ich insbesondere die Symptome des Patienten (wie werden sie gefühlt, beschrieben, wo äußern sie sich genau), die Krankheitsgeschichte des Patienten (Kinderkrankheiten, Impfungen, Unfälle, Operationen, Erkrankungen), die Erkrankungen in der Familie des Patienten, die Lebenssituation des Patienten und andere für die Therapie wichtige Hintergründe. Die Erstkonsultation wird von mir anschließend gründlich ausgewertet, damit ich eine passende Arznei auswählen kann.

Während der gesamten Behandlung bin ich natürlich auf die Mitarbeit und das Verständnis des Patienten angewiesen. Der Patient sollte sich während der Mitteleinnahme genau beobachten und ggf. Aufzeichnungen führen, damit ich die Mittelwirkung richtig beurteilen kann. Außerdem sind vom Patienten in diesem Zeitraum einige Regeln zu beachten, um eine optimale Mittelwirkung zu gewährleisten.

Im Laufe einer Therapie chronischer Leiden sind häufig mehrere zeitlich aufeinander folgende homöopathische Mittel nötig, die ggf. bei den Folgekonsultationen verschrieben werden. Leiden, die schon viele Jahre bestehen, können in der Regel nicht in wenigen Tagen oder Wochen erfolgreich behandelt werden. Jedoch können sich schon bald nach Behandlungsbeginn Besserungen einstellen.

Behandlungskosten

Die meisten meiner Patienten sind gesetzlich krankenversichert und damit Selbstzahler, da Heilpraktiker-Leistungen grundsätzlich nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Besser haben es da Patienten mit einer privaten Krankenversicherung oder mit einer privaten Zusatzversicherung, die ausdrücklich klassisch homöopathische Leistungen durch den Heilpraktiker einbeziehen.

Die Therapiekosten setzen sich hauptsächlich aus den Honorarzahlungen zusammen, da klassische Homöopathie zeitintensiv ist. Der Zeitaufwand für eine Erstkonsultation wird von den meisten klassischen Homöopathen mit ca. 4 Stunden für Fallaufnahme und Fallanalyse bemessen. Für die Folgekonsultationen reicht in der Regel 1 Stunde aus.

Zur Zeit gültige Preise (Auswahl) in meiner Praxis (Stand: 01.01.2011):

  • Erstkonsultation Erwachsene: 160 EUR
  • Erstkonsultation Erwachsene ermäßigt:* 120 EUR
  • Erstkonsultation Kinder: 120 EUR
  • Folgekonsultationen Erwachsene: 50 EUR
  • Folgekonsultationen Erwachsene ermäßigt:* 40 EUR
  • Folgekonsultationen Kinder: 40 EUR

*für Menschen mit geringem Einkommen (monatliches Nettoeinkommen bis 1000 EUR für Singles, 1500 EUR für Paare, plus 400 EUR je Kind).



 
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